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Erster KLB-Gottesdienst seit Ausbruch der Corona-Pandemie: Wir sind zur Gemeinschaft mit Gott und miteinander berufen.

„Gerade in unruhigen Zeiten trägt uns Gott, auch wenn wir es nicht immer spüren“, versicherte Wolfgang Scharl den über 30 Gläubigen bei der Wortgottesfeier am Sonntag, 19. Juli, vor der Bruder-Klaus-Kapelle in Euerfeld. Gleichzeitig machte der Landvolkseelsorger beim ersten KLB-Gottesdienst seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich, dass man „Vertrauen nicht erzwingen kann“. Er rief dazu auf, seine Zweifel vor Gott zu bringen, um dann erfahren zu können: „Gott ist treu“.

Scharl ging damit auf das Motto der Wortgottesfeier ein, die der KLB-Arbeitskreis „Glaub mal!“ vorbereitet hatte. Gleich bei der Begrüßung machte er deutlich, wie froh er ist, dass „wir wieder zusammen sein können“, auch wenn die Atmosphäre mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz anders als vor der Pandemie sei. „Gott hat uns zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander berufen“, sagte der Seelsorger.

In der Mitte vor der Kapelle waren eine Rose, ein Kreuz, das Meditationsrad von Bruder Klaus und bunte Schals in den Farben des Regenbogens ausgelegt. Der Regenbogen wurde vielfach als Zeichen der Verbundenheit in der Corona-Pandemie verwendet, erklärte Scharl. Er stehe insbesondere für den Bund, den Gott nach der Sintflut mit Menschen und Tieren geschlossen habe. In diesem Bund zeige sich die Treue Gottes. Auch wenn in diesen Tagen manche das Gefühl hätten, dass alles untergeht, so der Landvolkseelsorger weiter, gelte es, dem Vertrauen Gottes auf unserer Seite auch Vertrauen entgegen zu bringen.

Die Gottesdienstbesucher, die mit Klappstühlen und Decken an die abendliche Kapelle gekommen waren, hatten teils eine weite Anfahrt hinter sich. Angereist waren sie aus dem Raum Miltenberg, den Landkreisen Würzburg und Schweinfurt oder der näheren Umgebung. Sie erlebten bei angenehmem Sommerwetter einen besinnlichen Gottesdienst, der von drei Gitarristinnen musikalisch begleitet wurde.

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