header

Nach drei Jahren fand wieder ein Bogenschießen für Männer statt, das vor allem junge Leute ansprach.

Zwölf Teilnehmer hatten sich auf der Schießanlage des SV Germania Eibelstadt eingefunden, um einen ersten Einblick in den Umgang mit Pfeil und Bogen zu bekommen. Nachdem im vergangenen Jahr die Veranstaltung coronabedingt ausfallen musste, war das Interesse diesmal durchaus groß, vor allem bei jungen Leuten. Der jüngste Teilnehmer war neun Jahre alt, das Gros um die 30 bis 40 Jahre.

Doch bevor geschossen werden durfte, gab es am Samstag, 11. September, eine einhalbstündige theoretische Einführung durch Harald Gretsch, Vorstand vom Schützenvereins Eibelstadt. Er erklärte fachkundig wichtige Regeln am Schießstand oder auch, wie man den Bogen zusammenbaut, die richtige Haltung beim Schießen einnimmt und natürlich wie man am besten zielt und dann hoffentlich auch trifft.

Doch dann fieberten alle schon dem Schießen entgegen. Zunächst durften die Teilnehmer aus acht bis zehn Meter Entfernung auf Strohmatten schießen. Da die Ergebnisse durchaus passabel waren, wurden die Zielscheiben aufgebracht. Dabei lernten die Teilnehmer unter der Anleitung von drei Trainern, wie wichtig es ist, beim klassischen Stil stets den richtigen Fixpunkt am Körper zu finden und welch wichtige Rolle das Kinn dabei spielt. Dass ein Pfeil auch mal am Ziel vorbei geht, gehört auch dazu. Zwei Pfeile waren trotz intensiver Suche im Gras nicht mehr aufzufinden. Sie stammten ausgerechnet von den beiden KLB-Diözesanvorsitzenden Stefan Oppmann und Gerd Schneider.

Wer nun glaubt, dass Bogenschießen kein Sport ist, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Denn nach zwanzig Schüssen waren die Muskeln durchaus zu spüren. Auch die Wichtigkeit von Körperspannung und Konzentration wurde rasch klar. „Selbst die jüngeren Teilnehmer waren überrascht, wie anstrengend Bogenschießen sein kann“, erklärt Stefan Oppmann. Er freute sich insbesondere darüber, dass am Bogenschießen vor allem junge Leute teilnahmen, die zudem größtenteils bisher keine Landvolk-Mitglieder sind. Genauso freute er sich jedoch, dass insgesamt „sehr gut getroffen“ wurde und alle ihren Spaß am Bogenschießen hatten.

Bilder: Stefan Oppmann

­