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Zum Auftakt der Kampagne spricht die renommierte Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Jutta Allmendinger, am Freitag, 8. Oktober, im Burkardushaus Würzburg. 

„Armut hat viele Facetten und ist nicht nur eine Frage des Geldes. Auch ein Mangel an Bildung, Netzwerken oder Rechten kann arm machen“, sagt die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Jutta Allmendinger. Sie beleuchtet in ihrem Vortrag am Freitag, 8. Oktober, um 17 Uhr im Burkardushaus Würzburg Ursachen von Armut und kommt anschließend mit den Verbänden ins Gespräch. Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Scott Hemingway Quartett.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für die Kampagne „Armut trifft…“, die in Kooperation mit katholischen Verbänden und Organisationen den Finger in die „Staatswunde Armut“ legen will. Rund 18,7 Prozent der Menschen in Deutschland waren laut Statistik im Jahr 2018 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Tendenz steigend. Die Kampagne will wachrütteln und sich zum Sprachrohr machen für alle, deren Nöte nicht gehört bzw. wahrgenommen werden.

Die Kampagne „Armut trifft…“ wird in Kooperation durchgeführt von Ackermanngemeinde, Familienbund der Katholiken (fdk), Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Katholischen Deutscher Frauenbund (KDFB), Katholischer Landvolkbewegung (KLB) und Kolping.

Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung mit Prof. Jutta Allmendinger ist begrenzt. Anmeldung ist erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Da nur noch wenige Plätze im Burkardushaus zur Verfügung stehen, ist geplant, die Veranstaltung live ins Internet zu übertragen.

Ablauf:armut trifft logo web gross
17 Uhr Impulsvortrag Prof. Jutta Allmendinger
18:20 Uhr Fishbowl-Diskussion
19.45 Uhr Resümee und Ausblick
anschl. offene Begegnung

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