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Erschöpfung, Überlastung, Depression auf dem Bauernhof. Betroffene und Fachleute unterhielten sich 90 Minuten lang über Erfahrungen und Wege aus der Stress-Situation. Wer bei der Online-Veranstaltung am 10. Novmber nicht dabei sein konnte oder alles nochmals nachhören will, der hat jetzt die Gelegenheit.

Leider ist die Bildqualität des Videos recht schlecht und es startet erst kurz nach Beginn der Veranstaltung. Außerdem bleibt das Bild mehrmals längere Zeit stehen. Die Tonqualität ist jedoch gut und sie wird kontinuierlich wider gegben. Das Wichtigste kommt also auf jeden Fall rüber.

Referenten der Online-Veranstaltung sind von Links nach rechts: 

  • Christoph Rothhaupt: Er ist ein selbst von Depression betroffener Landwirt. Er berichtet über seine eigenen Erfahrungen mit Überlastung und Verzweiflung, und darüber, wie er es geschafft hat, durch betriebliche Änderungen und eine veränderte Lebensführung aus dem Tief heraus zu kommen und gleichzeitig seinen Hof auf neue Beine zu stellen.
  • Carola Müller-Arnold: Sie betreibt mit ihrer Familie landwirtschaftliche Betriebe in Baden-Württemberg und Sachsen. Sie berichtet über ihre Erschöpfungsdepression nach der Geburt des dritten Kindes. Heute, 15 Jahre später, arbeitet sie als ehrenamtliche Beraterin bei der Ländlichen Familienberatung Würzburg.
  • Karen Hendrix: Die Psychiaterin arbeitet in der Psychosomatischen Klinik Simbach am Inn, ist selbst Landwirtin, und betreibt mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb im Vollerwerb. In der Klinik behandelt sie eine zunehmende Zahl von Bäuerinnen und Bauern mit psychischen Erkrankungen, viele mit Symptomen einer Depression.
  • Wolfgang Scharl: Er ist Leiter der Ländlichen Familienberatung der Diözese Würzburg (LFB). Er spricht über das Beratungsangebot und die Hilfsmöglichkeiten der Ländlichen Familienberatung

Link zum ausführlichen Bericht über die Veranstaltung.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation der LFB Würzburg und VLF Unterfranken mit Unterstützung des AELF Schweinfurt durchgeführt.

 

 

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