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Die Maiandacht des KLB Kreises Würzburg in der Kunigundenkapelle stand unter dem Motto „Maria - eine mutige Frau“.

Diözesanlandvolkseelsorger Wolfgang Scharl stellte Maria als eine Frau in den Mittelpunkt, die mutig und selbstbewusst ihren Weg ging und die - wie es im Lukasevangelium heißt - das Magnifikat sang, also das Loblied über Gott, der auf der Seite der Armen und Entrechteten steht. Damit war auch ein Bezug zur aktuellen Kampagne Maria 2.0 hergestellt, in der Frauen in der katholischen Kirche für Reformen und Gleichberechtigung eintreten.

Zwei bedeutende Kirchenlehrerinnen hätten, so Scharl, hierzu auch eine ganze Menge zu sagen. „Wie gerne wäre ich Priester, um über die Jungfrau Maria zu predigen“, schrieb Therese von Lisieux schon im 19. Jahrhundert. Das, so schreibt sie, würde sie nämlich ganz anders machen als viele der männlichen Priester und Prediger. Und bereits im 16. Jahrhundert schrieb Teresa von Avila: „Ich werfe unserer Zeit vor, dass sie starke und zu allem Guten begabte Geister zurückstößt, nur weil es sich um Frauen handelt.“

 

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